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World Café wurde 1995 in USA von Juanita Brown und David Isaaks entwickelt.

Die Methode „Worldcafe“

Ziel dieser Methode ist es, die unterschiedlichen Meinungen zu einem Thema, oder mehreren Themenblöcken, in einer Personengruppe möglichst kreativ und offen zu Diskutieren sowie andere Sichtweisen zu generieren (sowohl für die Gesamtveranstaltung als auch für den Einzelnen). Durch eine kreierte "Caféhaus-Atmosphäre" soll ein einprägendes Bild entstehen, das über die Veranstaltung hinaus trägt.

Die World Café Methode ist eine Möglichkeit zur Involvierung großer Gruppen in ein Thema. Dabei steht nicht ein konkreter Output im Mittelpunkt, sondern es geht darum, dass möglichst viele Menschen miteinander unkompliziert in Kontakt kommen und sich über das Thema austauschen. Die Kommunikation steht im Mittelpunkt.

Das World Café kann in ORGANISATIONEN eingesetzt werden, wenn sich zwischen 20 und 500 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen. Man sollte mindestens zwei Stunden Zeit zur Verfügung haben, so dass der Austausch auch zwischen den Tischen stattfinden kann.

Ablauf – Ergebnisse

Das Setting ist ähnlich einem Caféhaus aufgebaut, d. h. es stehen Bistro-Tische verteilt über einen Raum. Pro Tisch können zwischen drei und sechs Personen Platz nehmen. Dieser Personenkreis bildet eine Diskussionsgruppe. Auf dem Tisch liegen eine Papiertischdecke, Stifte und eine Karte mit den Arbeitsregeln, den so genannten "Café-Etiketten". Zusätzlich ist es möglich, in einer Art Menü-Karte, aus der man Dinge auswählen kann, Input-Material pro Tisch zur Verfügung zu stellen, z. B. Hilfen zur Strukturierung, Ähnliche Fallbeispiele, etc.

Die TeilnehmerInnen schreiben ihre Gedankengänge und Ergebnisse direkt auf die Tischdecken, bzw. ein über den Tisch gelegtes Blatt der Größe DIN A0. Dabei soll kein linear, strukturiertes Chart entstehen, sondern durchaus ein spontanes, vernetztes, teilweise auch chaotisches Bild, das den Gesamteindruck der Veranstaltung widerspiegelt.

Der Ablauf der Veranstaltung ist unterteilt in Phasen der Gruppendiskussion und Phasen im Plenum, in der dann neue Fragen gestellt werden können oder Zwischenergebnisse präsentiert werden können.

Nach Ablauf der Zeit oder zur nächsten Fragestellung verlassen alle bis auf eine/n, der/dem so genannten "GastgeberIn", den Tisch und gehen an einen beliebigen anderen Tisch. Die/der "GastgeberIn" stellt seinen neuen "Gästen" die bisherigen Arbeitsergebnisse kurz vor und dann beginnt die Gruppe an der neuen Fragestellung, bzw. mit den bisherigen Ergebnissen, weiterzuarbeiten.

Wichtig ist, dass die erarbeiteten Ergebnisse im Nachhinein aufgegriffen werden und für die Teilnehmer sichtbar auch im Unternehmensalltag behandelt werden.

» World Café - Beschreibung als PDF [22 KB]