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Hoppla, so viele Texte von Männern!

Kann es daran liegen, dass so wenige Texte von Frauen zitiert und damit so wenige Texte von Frauen Eingang in die Helix des Voneinanderlernens Eingang finden?

Also müssen gleich zwei Frauen her:

Gabriele Fischer, die Chefredakteurin von brandeins interviewt Alice Schwarzer für die Ausgabe September 2004:

Gabriele Fischer: Geht es heute, in dieser historischen Umbruchssituation, nicht um andere, vielleicht wichtigere Themen als den Widerspruch zwischen Mann und Frau? Verläuft die Grenze nicht eher zwischen Veränderungswilligen und Veränderungsresistenten?

Alice Schwarzer: Es stellen sich so viele Menschenfragen, natürlich. Und es gibt Widersprüche. Aber der zentrale, wirklich fundamentale und globale Widerspruch ist der zwischen Männern und Frauen. Den müssen wir überwinden, und selbstverständlich müssen das Männer und Frauen zusammen machen. Wie schwer das noch immer ist, zeigt das schöne Männer-Zitat über die „Zeit“-Kollegin Dönhoff: „Bei uns gibt es zwei Gräfinnen. Der einen haben wir uns Dekolleté geguckt, mit der anderen haben wir diskutiert.“ Künftig sollte eine reichen: die klug ist und begehrenswert.