Textversion
Startseite1.0 über uns2.0 Beratung3.0 Coaching4.0 Moderation5.0 Seminare6.0 rinks + lechts

5.0 Seminare:

Führungskräfte

Teamentwicklung

Selbstmanagement

Präsentation | Moderation

Gentle Cooking

Dialog

Dialog:

Ursprung

Anwendung

Texte | Bücher | Links

L. Freeman Dhority | Steffi Dobkowitz

Allgemein:

Startseite

Zwischenfälle

Newsletter

Kontakt

Sitemap

Impressum

Zehn Kernfähigkeiten im Dialog

Dialog-Prozess in der Praxis

1. Die Haltung eines Lerners verkörpern
Diese Fähigkeit ermöglicht es uns, wieder neugierig zu sein und unsere kultuerelle Konditionierung, als Wissende aufzutreten, abzulegen. Der Zen-Meister Shunryu Suzuki hat es folgerdermaßen formuliert: “Im Anfängergeist gibt es viele Möglichkeiten. Im Geist des Experten gibt es wenige.”

2. Radikaler Respekt
Respekt heißt für uns, die andere Person in ihrem Wesen als legitim anzuerkennen. Respekt ist aktiver als Toleranz: ich bemühe mich darum, die Welt aus der Perspektive des anderen zu betrachten.

» OFFENHEIT

aus der Kunstmappe zu den 10 Kernfähigkeiten
von » Werner Ratering

3. Offenheit
Dies bedeutet, die Bereitschaft mitzubringen, offen zu sein für neue Ideen, andere Perspektiven, offen dafür, lang gehegte Annahmen in Frage zu stellen.

4. Sprich von Herzen
Damit ist gemeint, dass ich von dem spreche, was mir wirklich wichtig ist, mich wesentlich angeht. Ich rede nicht, um rhetorisch zu brillieren, zu theoretisieren, einen Vortrag zu halten. Ich fasse mich kurz.

5. Zuhören
Hier geht es um qualitatives Zuhören: das heißt, ich lausche dem anderen so vorbehaltlos wie möglich, sowie mit empathischer Zugewandtheit, welche den Sprechenden einlädt, seine eigene Welt vertrauensvoll sichtbar zu machen.

6. Verlangsamung
Im Dialog wollen wir unseren automatischen gedanklichen und emotionellen Muster auf die Schliche kommen. Ohne Verlangsamungsprozess sind wir dazu kaum in der Lage.

» SUSPENDIEREN

aus der Kunstmappe zu den 10 Kernfähigkeiten
von » Werner Ratering

7. Annahmen und Bewertungen “suspendieren”
Unsere individuell unterschiedlichen Glaubenssätze, Interpretationen und Annahmen liefern den Zündstoff für endlose Missverständnisse und Konflikte. Im Dialog üben wir, unsere Annahmen und Bewertungen offenzulegen und in der Schwebe zu halten.

8. Produktives Plädieren
Dies ist eine Einladung dazu, die Wurzeln meines Denkens und Fühlens auszusprechen. Ich benenne also nicht nur das “Endprodukt” (ein Statement), sondern auch die Annahmen, Bewertungen, Vorurteile sowie Beobachtungen, die mich dazu geführt haben.

9. Eine erkundene Haltung üben
Ich gebe meine Rolle als Wissende/r auf und entwickle echtes Interesse an dem, was anders ist als ich es bereits kenne. Damit ist eine Haltung von Neugier, Achtsamkeit und Bescheidenheit gemeint: “Ich weiß nicht, doch möchte ich gerne darüber erfahren.”

10. Den Beobachter beobachten
Dies bedeutet, dass ich mich im Dialogprozess selbst beobachte und mich darum bemühe, mir meiner eigenen Denk-, Gefühls-, und Reaktionsmuster bewußt zu werden.